Er ist ein klassischer Halbhartkäse hergestellt aus Rohmilch mit rotgeschmierter Rinde, erreicht seine volle Reife nach 3 – 4 Monaten. Die Laibe haben einen Durchmesser von ca. 30 cm und wiegen zwischen 5 und 7 Kilogramm. 22 Stunden wird der Basitaler in seiner zylindrischen Form gepresst, dann verbringt er einen ganzen Tag im Salzbad.

Durch das tägliche Käseschmieren im feuchten, kühlen Keller siedelt sich allmählich eine Rindenflora auf dem noch weiss-gelben Käselaib an. Genauer gesagt vor allem Bakterien des Stammes «Brevibacterium linens». Sie verursachen die typische orange-braune Farbe, schützen den Käse vor dem Austrocknen und vor Schimmelbefall und tragen zur Geschmacksentwicklung bei.

Der typische Basitaler hat einen milden, cremig-würzigen bis nussigen Geschmack. Im Innern kann er kleine runde Löchlein aufweisen. Tipp: Moitié-moitié Basitaler mit Basi-Raclette gemischt (oder mit je einem Drittel Raclette und Älpler) erhält man eine Fonduemischung, die keinen Vergleich zu scheuen braucht. Weitere Tipps zur Basitaler-Verwertung: Käsekuchen, Sauce béchamel

Ausnahmsweise kann er auch über 6 Monate hinaus im Keller lagern, das ist dann der «Basitaler rezent» mit kräftigem Geschmack.

Fotokunst am Käse von Cecile Weibel (www.cecileweibel.ch):