Unser „Älpler“ ist natürlich kein Alpkäse. Denn als Alpkäse dürfen in der Schweiz nur Käse verkauft werden, die saisonal im Sömmerungsgebiet hergestellt werden. Der Basi-Älpler wird aber das ganze Jahr über im Unterland – sprich in der Basimilch-Hofchäsi – produziert. Wir verwenden für unseren Käse ein Älpler ähnliches Rezept und erinnern uns dabei an die harten & schönen Zeiten, die alle aus dem Basiteam auf verschiedenen Alpen verbracht haben.

Angelehnt an die Bedingungen auf der Alp lassen wir die Milch über Nacht im Käsekessi aufrahmen und schöpfen am nächsten Morgen die Rahmschicht ab. Der Älpler ist somit ein Rohmilchkäse der Dreiviertelfett-Stufe.

Das Abrahmen sowie das Erwärmen des Käsebruchs auf 46°C ergeben einen lange lagerfähigen Halbhart- bis Hartkäse. Das Ziel ist ein Käseinneres möglichst ohne Löcher oder Risse. Reifen muss der Älpler mindestens 6 Monate, bei genügend Reserve lassen wir einige Laibe gerne auch ein ganzes Jahr alt werden.

Die Älplerlaibe haben einen Durchmesser von 30cm und wiegen 5 -– 7 Kilogramm. Der Geschmack ist aromatisch bis würzig-gereift. Der Rahm vom Älpler wird pasteurisiert und ihr bekommt ihn ab und zu im Abo als Vollrahm, angesäuert als Sauerrahm oder zu einem Buttermödeli verarbeitet.

Tipp: Je ein Drittel Älpler, Basitaler und Raclettekäse ergeben ein feines Fondue à la Basimilk!

Fotokunst am Käse von Cecile Weibel (www.cecileweibel.ch):